Arbeit

Die Entwicklung der Arbeit im Wandel der Zeit

Geschichtlich, evolutionär und historisch gesehen, besitzt die Arbeit einen äußerst hohen Stellenwert in den meisten Gesellschaften. Sie dient vielen in erster Linie zur Einkommenserzielung und zur Sicherung des Lebensunterhalts.

Die Leistung von Arbeit zielt in ihrer Urform grundsätzlich auf die Erstellung von Waren oder Dienstleistungen ab.

Die Arbeit der Menschen veränderte sich im Laufe ihrer Geschichte und wird sich auch weiterhin den Anforderungen ihrer Gesellschaft anpassen. Der frühmenschliche Nutzen und deren entsprechende Definition war sicherlich eine andere, als bei der Industriealisierung sowie bei Eintritt ins heutige Dienstleistungs- und Informationszeitalter.

Ökonomisch betrachtet wirkt sie sich stets auf die gesamte Entwicklung einer Gesellschaft aus. So führten z.B. technische Fortschritte in der Landwirtschaft und somit die Produktionssteigerung dazu, dass die Bevölkerung, durch die nun zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel, deutlich wuchs. Andererseits verlagerte sich die Arbeit durch den Einzug der Technik in die Landwirtschaft in andere Wirtschaftszweige, weil die Arbeiter hier nicht mehr in so großen Umfang benötigt wurden.


Arbeitsformen und deren soziokulturellen Erscheinung

Sie kann grundsätzlich geistig oder körperlich sein, bzw. in Mischformen auftreten. Es besteht die Möglichkeit, in Teilzeit oder in Vollzeit zu arbeiten. Für viele Menschen dient sie in Ihrer vergüteten Form neben der Sicherung der Lebensgrundlage als emotionale Befriedigung und Selbstbestätigung. Das Gefühl gebraucht zu werden und seinen „Platz“ in der Gesellschaft zu haben, ist ein nicht zu vernachlässigender Faktor bei ihrer Erklärung und der Deutung, warum Menschen arbeiten.

Neben dem wirtschaftlichen Produktionsfaktor arbeiten viele Menschen als Hausfrau/ Hausmann oder im ehrenamtlichen Bereich. Ein Ehrenamt ist ein freiwilliges, ehrenvolles und öffentliches Amt, das grundsätzlich entgeltlos erbracht wird. Die Tätigkeit in einem Ehrenamt findet oft bei einer sozialen Einrichtung statt. Jeder dritte Deutsche arbeitet ehrenamtlich in einem Verband, einer Initiative, einem Verein oder einer Kirche. Viele unter die in diese Kategorien fallenden Einrichtungen könnten ohne diese Hilfe nicht existieren.

Die Tätigkeit im Haushalt oder die Erziehung der Kinder ist zwar nach dem Ökonomen Adam Smith eine s.g. „unproduktive“ Arbeit, ohne diese wäre allerdings der Fortbestand der Gesellschaft nicht gewährleistet. Wenn diese häusliche Arbeit nicht vollbracht würde, so stünden dem Arbeitsmarkt auch keine zukünftigen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zur Verfügung.

Bei der abhängigen Beschäftigung muss zwischen einem privatrechtlichen und einem öffentlich-rechtlichen Beschäftigungsverhältnis unterschieden werden. Bei der unselbstständigen Arbeit erhalten die Arbeitnehmer Lohn oder Gehalt. Der Arbeitgeber profitiert von der Leistung des Arbeitnehmers und vergütet diese. Die Arbeit des Arbeitnehmers kann als dessen Kapital gesehen werden, welches er dem Arbeitgeber zur Verfügung stellt.
Bei einem Perspektivwechsel der „Rollen“ zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kann durchaus die Sicht eingenommen werden, dass der Arbeitnehmer der eigentliche Arbeitgeber ist und z.B. einem Unternehmen seine Arbeits- und Leistungskraft gibt.

Menschen arbeiten z.B. als ungelernte Helfer oder als ausgebildete Facharbeiter. Erwerbsarbeit kann auf Basis selbstständiger Arbeit oder in einem Beschäftigungsverhältnis geleistet werden. Unterschiedliche Ausbildungen, Befähigungen und Anforderungen stellen auf dem Arbeitsmarkt zahlreiche Möglichkeiten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer dar, die unterschiedlichsten Arbeitsverhältnisse einzugehen. Diese Arbeitsverhältnisse können sich in Zeit und Aufgabe sehr deutlich unterscheiden und kommen in den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen und Marktsegmenten vor.

Bei der selbstständigen Arbeit, sind im Gegensatz zur unselbstständigen die Arbeitenden nicht weisungsgebunden. Selbstständige handeln grundsätzlich zum Wohl ihres Betriebes und betrachten sie als einen notwendigen Kostenfaktor, den es einzukaufen gilt, um wirtschaftliche Ziele zu erreichen.


Zeitarbeit

Eine relativ neue Arbeitsform stellt die Zeitarbeit dar. Auf Basis der Arbeitnehmerüberlassung entspricht sie einem Dreiecksverhältnis zwischen dem Personaldienstleister, dem Mitarbeiter und dem Kundenunternehmen.
Der Mitarbeiter ist bei dem Personaldienstleister fest eingestellt, erhält über diesen seinen Lohn bzw. sein Gehalt, sowie alle weiteren Leistungen eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses. Der Mitarbeiter arbeitet aber nicht bei dem Personaldienstleister, sondern wird vor Ort beim Kundenunternehmen eingesetzt.

Die Zeitarbeit bietet einige bedeutende Vorteile für Mitarbeiter sowie für die Kundenunternehmen. Somit kann Sie für Mitarbeiter als Chance ergriffen werden Erfahrungen in Unternehmen zu sammeln und sich durch seine dortige Leistung zur Festanstellung zu empfehlen.

Unternehmen können durch die Zeitarbeit flexibel auf ihren Personalbedarf reagieren und interessantes und passendes Personal mit den gewünschten Qualifikationen an sich binden.

Bewerbern, die arbeiten möchten und eine Stelle suchen, bietet PLUSS eine Festanstellung auf Basis der Zeitarbeit oder die Vermittlung an einen Arbeitgeber im Rahmen der Personalvermittlung.

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