Arbeitsverhältnis

Das Arbeitsverhältnis

Das Arbeitsverhältnis stellt die Gesamtheit aller rechtlichen und sozialen Aspekte einer Beziehung zwischen einem Arbeitgeber und einem Arbeitnehmer dar. Dieses Beschäftigungsverhältnis wird durch einen Arbeitsvertrag begründet, der Details dieser komplexen Beziehung regelt. Ein Arbeitsverhältnis besteht in der Regel dann, wenn sich ein Arbeitnehmer dazu verpflichtet, die im Rahmen des Arbeitsvertrages festgehaltenen Tätigkeiten zu übernehmen und dafür vom Arbeitgeber als Gegenleistung mit einem Entgelt entlohnt wird.

Arten von Arbeitsverhältnissen

Ein für viele Arbeitnehmer idealtypisches Arbeitsverhältnis besteht in einer Festanstellung bei einem Unternehmen. Bei dieser ist das Beschäftigungsende offen, und der Arbeitnehmer kann sich nach sechs Monaten Probezeit über den gesetzlichen Kündigungsschutz freuen.

Wenn Arbeitnehmer in Jobbörsen nach einer neuen Stelle suchen, stoßen sie oft auch auf befristete Arbeitsverhältnisse. Diese sind auf eine bestimmte Zeit, die auch mehrere Jahre umfassen kann, befristet. Nach Ablauf dieser Zeitspanne ist der Vertrag beendet, wobei jedoch zunächst eine Verlängerung möglich ist. Um sogenannte "Kettenarbeitsverträge" zu vermeiden, die zur Umgehung eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses geschlossen werden, darf eine Verlängerung maximal jedoch drei Mal erfolgen.

Ein Projektvertrag erinnert an ein befristetes Arbeitsverhältnis, unterscheidet sich jedoch durch das nicht im Voraus fixierte Beendigungsdatum. Der Vertrag läuft solange, bis das Projekt, für das der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis eingegangen ist, abgeschlossen ist.

Arbeitsverhältnis - auch abhängig individueller Lebenslagen

Befinden Sie sich gerade auf der Suche nach einem neuen Arbeitsverhältnis und bewerben sich dabei auch online , können Sie somit zwischen einem Vollzeit- und einem Teilzeitarbeitsverhältnis wählen. Die Vollzeitbeschäftigung ist an eine bestimmte Arbeitszeit und zeitliche Verteilung gebunden. Diese beträgt in den meisten Fällen 40 Wochenstunden, wobei jedoch Abweichungen nach Betrieb oder Tätigkeit möglich sind.

Wenn ein berufstätiges Paar Familienzuwachs kriegt, wechselt häufig einer der Eltern in ein Teilzeitarbeitsverhältnis. Dieses umfasst weniger Wochenstunden, wobei diese je nach Vereinbarung auf einige Wochentage oder täglich auf wenige Stunden aufgeteilt werden können.

Bei einer geringfügigen Beschäftigung wird das Arbeitsverhältnis durch das Arbeitsentgelt, das eine bestimmte Grenze nicht überschreiten darf, oder die Dauer der Beschäftigung bestimmt. Der Nachteil besteht häufig in dem fehlenden Krankenversicherungsschutz des Arbeitnehmers.

Viele Unternehmen lagern heute gewisse Bereiche, wie beispielsweise die Buchhaltung, die Wartung von Computersystemen oder Übersetzungstätigkeiten, aus dem Grundbetrieb aus. Diese Aufgaben werden von freien Mitarbeitern übernommen, die im Rahmen eines Dienst- oder Werkvertrages tätig werden. Die oft in kreativen oder künstlerischen Branchen beschäftigen Freelancer bleiben trotz eines aufrechten Arbeitsverhältnisses unabhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und können die Arbeit wann, wie und wo sie möchten, erledigen.