Zerspanungsmechaniker

Zerspanungsmechaniker

Der Zerspanungsmechaniker stellt Bauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen her, die für sämtliche technischen Produkte benötigt werden. Dabei kann es sich um Präzisionsarbeiten wie winzige Zahnräder oder um Großprojekte wie riesige Turbinenteile handeln.

Einsatzorte

Zerspanungsmechaniker findet man vor allem in Werk- und Produktionshallen von Industriebetrieben. Egal, ob in der Fahrzeugindustrie, im Maschinenbau, in kleinen Gießereien oder in der Stahlproduktion, in nahezu jeder metall- und kunststoffverarbeitenden Branche sucht man nach professionellen Zerspanungsmechanikern.

Arbeitsbereiche

Der Tätigkeitsbereich des Zerspanungsmechanikers umfasst primär die Planung, Bearbeitung und Fertigung von Bauteilen. Neben der Produktion dieser Werkstücke können Zerspanungsmechaniker die zur Fertigung benötigten Maschinen, wie z.B. Dreh-, Schleif- und Fräsmaschinen, mittels mechanischer oder computergesteuerter CNC-Programme einstellen, diese warten und inspizieren. Auch die Prüfung der hergestellten Teile nach bestimmten industriellen Normen und Prüfverfahren gehört zum Berufsbild des Zerspanungsmechanikers.

Gehaltsspiegel

Der Beruf des Zerspanungsmechanikers unterliegt dem Tarifvertrag der IG Metall. Mit Beginn der Ausbildung im ersten Jahr können Sie mit einem monatlichen Gehalt von ca. 830 bis 930EUR rechnen. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt nach beendeter Ausbildung liegt zwischen 1.500 und 2.500 EUR brutto.

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Ausbildung

Beim Berufsbild Zerspanungsmechaniker handelt es sich um einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf. Voraussetzung ist ein sehr guter Hauptschulabschluss, ein grundlegendes technisches Verständnis und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Die dual aufgebaute Ausbildung dauert 3,5 Jahre und erfolgt sowohl im industriellen als auch im handwerklichen Bereich. Während der Ausbildung kann bereits eine Spezialisierung auf Drehautomaten-, Schleifmaschinen-, Fräsmaschinen- oder Drehmaschinensysteme vorgenommen werden.

Weiterbildung

Mit einer Meisterprüfung erhält der Zerspanungsmechaniker die Möglichkeit, selbst als Ausbilder tätig zu werden. Mit einer berufsbegleitenden Weiterbildung zum Techniker verschiebt sich zum einen der Fokus im Berufsalltag weiter in Richtung Projektkonzeption und -leitung und zum anderen steigt das monatliche Bruttogehalt auf bis zu 3.300EUR an. Auch die Weiterbildung zum Fachwirt mittels eines Fachhochschulabschlusses kann die Qualifikation und das Gehalt steigern. Um die erworbenen praktischen Kenntnisse als Zerspanungsmechaniker auch in der Theorie weiter zu vertiefen, kann sogar ein Studium im Fachbereich Maschinenbau angestrebt werden, das den Weg zu einer verantwortungsvollen Führungsposition im Unternehmen ebnet.

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