Meine Lebenswelt als Medizinische Fachangestellte

Ich, Medizinische Fachangestellte

Louisa, 31, liebt Kunst in allen Formen. In ihrer Freizeit besucht sie gerne Kunstmuseen und besucht dafür auch gerne andere Städte. Seit 2 Jahren bei pluss als Medizinische Fachangestellte.

pluss Jobmagazin: Louisa, Medizinische Fachangestellte ist kunstbegeistert und privat im Museum

Ich bin Louisa, 31 Jahre alt. Arztbesuche sind von Kindern häufig nicht sehr beliebt. Ich, im Gegensatz dazu, fand die Arztpraxen immer sehr spannend. Schon von klein auf wollte ich auch einen weißen Kittel tragen und irgendwann selbst mal als Medizinische Fachangestellte tätig sein. Heute kann ich stolz auf mich sein – ich habe meine 3-jährige Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten abgeschlossen und schon mehrere Jahre in einem Medizinischen Versorgungszentrum gearbeitet.

Im Labor mit dem Mikroskop hantieren, OP Besteck desinfizieren, Patienten terminieren oder auch mal Blut abnehmen – das ist nur eine kleine Aufzählung von vielen unterschiedlichen Dingen, in einem Beruf, der einiges mehr zu bieten hat, als viele auf den ersten Blick denken. Früher hieß der Beruf Arzthelfer/in, heute Medizinische/r Fachangestellte (MFA) – eine deutlich passendere Berufsbezeichnung, denn es geht hier nicht nur um assistieren. Wir sind schließlich Fachkräfte.

Meine Ausbildung war dual und dauerte 3 Jahre, was bedeutet, dass ein Teil in der Berufsschule stattfand und der andere Teil in meinem damaligen Ausbildungsbetrieb, also in der Praxis. Meine Theorie war also mit der Praxis sehr eng verknüpft. Man kann allerdings auch als MFA in einem Krankenhaus oder einem medizinischen Labor absolvieren. In der Praxis habe ich am Anfang die Basis der Patientenbetreuung und -beratung gelernt. Man wusste danach schon grob, bei welchen Krankheiten welche Symptome auftreten und auch, was dagegen unternommen werden kann. Teamarbeit ist in unserem Beruf das allerwichtigste, deshalb habe ich mich viel mit meinem Ausbilder ausgetauscht. Der Teamzusammenhalt ist dann später im Alltag genauso wichtig. Weitere Ausbildungsinhalte reichen vom Üben einer Behandlung über Möglichkeiten zur Konfliktbewältigung bis hin zu Erste-Hilfe-Maßnahmen für den Fall der Fälle. Darüber hinaus erhält man tiefe Einblicke in die gängigen IT Programmen und die Pflege von Datenbanken.

Ich finde wir sind alle richtige Multitalente bei der Arbeit. Die Arbeit mit den Patienten nimmt einen sehr großes Teil der Berufes ein: Empfang, Terminmanagement und ein Großteil der Voruntersuchungen. Und wenn der Kreislauf mal nicht mitspielt, dann sind auch wir als Medizinische Fachangestellte da. Diese Aufgaben sind jedem bekannt, der bereit bei einem Arztbesuch in einer Praxis vor Ort war. Es passiert aber auch jede Menge hinter den Kulissen. Wir pflegen auch die Patientenakten, schreiben Arztbriefe oder stellen Rechnungen aus. Wir sind auch mal auf einem Kongress unterwegs. Damit in der Praxis alles sauber und steril ist, übernehmen wir zusätzlich auch die Pflege und Reinigung von Stethoskopen, Pulsmesser und Co.. Man muss schon vom Typ ein wenig Verantwortungsbewusstsein mitbringen – besonders im Umgang mit Medikamenten. Ebenso sollte man kein Problem damit haben, Menschen nahe zu kommen. Wir sind also echte Helfertypen.

Ich bin heute in der Notaufnahme eines Krankenhauses über pluss tätig. Hier ist der Beruf besonders abwechslungsreich und voller Action. Genau das liebe ich! Wir sind nicht zu vergleichen mit den Krankenschwestern, die heute Pflegefachkraft heißt, da wir schon in der Ausbildung andere Fächer haben.

pluss Jobmagazin: Louisa, Medizinische Fachangestellte beruflich am Schreibtisch

Aus: Feedbackgespräche mit Mitarbeitern, pluss Care People. Zur Betreuung unserer Mitarbeiter gehören regelmäßige Gesprächsrunden. Wir finden, nur wer gut zuhört, kann verstehen.