Meine Lebenswelt als Schweißer

Ich, Schweißer

Zslatan, 29, hat sein Hobby im Wandern gefunden. In seinem Urlaub im nächsten Monat steht der Harz als Reiseziel auf dem Plan. Seit vier Monaten als Schweißer bei pluss Industrie. 

"Seit ich aus Rumänien nach Deutschland gekommen bin, ist hier viel passiert. Nicht nur für mich privat, sondern auch beruflich hat sich einiges verändert. In meiner Heimat habe ich schon in der Kfz-Werkstatt bei uns im Ort geschweißt. Gelernt habe ich das von meinem Vater und ich war nach viel Übung auch wirklich gut, aber alles ohne Prüfung.  

Die habe ich dann hier in Deutschland in einem dreimonatigen Kurs bei der IHK nachgeholt. Dabei habe ich noch viel dazu lernen können. Seit dem arbeite ich in einer Firma, die Gabelstapler herstellt und schweiße dort die Karosserieteile zusammen. Das ist genau das, was ich mir vorgestellt habe, denn es passt genau zu dem, was ich vorher gemacht habe.  

Vor allem wegen meiner Erfahrung konnte ich mich schon nach kurzer Einweisung voll einbringen. Mein Kollege war total begeistert, wie sauber meine Schweißnähte sind. Darauf bin ich auch echt ein bisschen stolz. So war ich sowohl bei meinen Kollegen als auch bei meinem Chef von Anfang an als vollwertiges Teammitglied anerkannt.  

Weil ich die Möglichkeit auf weitere Schulungen habe überlege ich jetzt, in welchem Bereich ich mich noch weiterentwickeln kann. Vielleicht macht ja einer meiner Kollegen mit mir zusammen eine Schulung – das wäre toll."  

 

Aus: Feedbackgespräche mit Mitarbeitern, pluss Industrie. Zur Betreuung unserer Mitarbeiter gehören regelmäßige Gesprächsrunden. Wir finden, nur wer gut zuhört, kann verstehen.