Care People Newsletter Vol. 27

Die Themen dieses Newsletters für Medzin und Pflege:

>>> News für Pflegekräfte

>>> News für Einrichtungen

     


    Pflegebedürftige und Mitarbeiter
    profitieren von Kinaesthetics

    Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten sind wesentliche Ziele und Anliegen der pluss Personalmanagement GmbH. Es gilt, gesundheitliche Belastungen zu erkennen und zu reduzieren sowie bereits vorhandene Gesundheitsressourcen weiter auszubauen. Dafür unterstützt die pluss-Unternehmensgruppe alle Beschäftigten im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements mit der Schaffung und Weiterentwicklung von gesunden Arbeitsstrukturen sowie mit spezifischen Angeboten zu Bewegung, Kinästhetik, gesunder Ernährung, Stressbewältigung und gesundheitsorientierter Führung.

    Bewegung ist ein Schlüsselfaktor für die eigene Gesundheit sowie die Qualität und Produktivität bei allen beruflichen Tätigkeiten. Bewegung bringt unser Leben in Balance.

    Im Team beschäftigte Pflegekräfte lernen durch die vom Kompetenz-Zentrum pluss Care People angebotenen Kinaesthetics-Fortbildungen, Pflegebedürftige möglichst kräfteschonend und ressourcenorientiert zu bewegen und sich für ihre Gesundheit und die ihrer Kunden einzusetzen.

    Mit kinästhetischen Fähigkeiten vermeiden Pflegende Arbeitsverletzungen und verbessern zugleich ihr professionelles Pflegeangebot. Grundlegende menschliche Aktivitäten wie Liegen, Sitzen, Umdrehen, Aufstehen, Gehen, An- und Auskleiden oder Waschen machen den Zustand „Gesundheit“ beim Patienten/Bewohner aus. Pflegekräfte haben bei allen pflegerischen Aktivitäten, vor allem beim Transfer von Patienten/Bewohnern, oft eine anstrengende körperliche Arbeit zu leisten. Dieses hat häufig Erkrankungen des Muskel- und Skelettapparates zur Folge, was sich in wiederholtem und hohem Krankheitsausfall bis hin zur Erwerbsminderung auswirkt“, so Melitta Keller, Leiterin des Kompetenz-Zentrums Care People und Kinaesthetics-Trainerin II. Die Entwicklung der Bewegungskompetenz durch Kinaesthetics und deren Integration in die alltäglichen Pflegesituationen verstärkt die Pflegekompetenz und senkt Belastungen und Stress.

    „Durch unser Bildungsangebot des Kompetenz-Zentrums erreichen wir eine Win-Win-Situation. Zum einen leisten wir einen wertvollen Beitrag zum respektvollen Umgang mit den Pflegebedürftigen und zum anderen fördern wir die Gesundheitsentwicklung unserer Mitarbeiter“, so Philip Both, Geschäftsbereichsleiter pluss Care People.

    Loreen Chebba, Pflegekraft der Niederlassung Köln, bestätigt: „Die Schulung von Frau Keller war sehr aufschlussreich und wertvoll für die Pflege von Menschen. Die Techniken der Kinaesthetics erleichtern uns das Pflegen der Pflegebedürftigen sehr. Frau Keller hat uns einen Einblick in die Kinaesthetics ermöglicht und uns das Thema hervorragend erklärt und gezeigt.“


    Altenpflege 2016: Bremer Pflegefachkraft
    gewinnt Jochen Schweizer Veranstaltungs-Gutschein

    Auf der Altenpflegemesse 2016 in Hannover informierte das Team von pluss Care People interessierte Besucher über die angebotenen Personaldienstleistungen für Medizin und Pflege sowie über Beschäftigungs- und Karrierechancen für Pflegekräfte. Jeder Standbesucher hatte außerdem die Chance, mit etwas Glück einen Jochen Schweizer Veranstaltungsgutschein zu gewinnen. Das Los fiel auf Bianca Habek, Pflegefachkraft aus Bremen.

    Die Gewinnerin aus der Hansestadt freute sich über den Gutschein und die freundliche Übergabe durch das Bremer Care People Team. Ihr Plan zur Verwendung: ein schnelles Auto mieten. „Es ist ja eh gerade Cabriowetter“, so Bianca Habek lachend.

    Sven Schutta, Bereichsleiter Care People und verantwortliche Führungskraft in der Niederlassung Bremen, ist von ihr begeistert: „Schade, dass Frau Habek nicht zu unserem Team gehört. Noch nicht ...“, zwinkert Schutta. „Genau solche freundlichen und offenen Fachkräfte zeichnen uns und unser Team in Bremen aus. „Menschen mit Antrieb“, unser Claim, ist für uns nicht nur ein Leitsatz, sondern auch gelebtes Leitbild.“ Seine Kollegin Katja Pusch, Recruiter im Team von pluss, bestätigt dies kopfnickend.

    Offenheit, Vertrauen, Zuverlässigkeit und Leidenschaft prägen die Kultur des Unternehmens. „Jeder, der in die Niederlassung Bremen kommt, spürt, dass alle mit Spaß an der Arbeit sind und sich als Team verstehen. Ob Bereichsleitung, Disponent, Recruiter oder Pflegefachkraft – die Kollegen vor Ort lieben ihren Beruf“, so Philip Both, Gesamtleiter des Geschäftsbereichs Care People der pluss-Gruppe.

     

    Zeitarbeiternehmer in der ambulanten Pflege
    sind als Angestellte zu werten

    Für Unsicherheiten in Einrichtungen der häuslichen Pflege hat Ende 2015 ein Bericht des Fachmagazins „Häusliche Pflege“ gesorgt. Rechtsanwalt Henning Sauer bezieht sich in seinem Beitrag in der Ausgabe 10/2015 auf einen Beschluss des Bundessozialgerichts (BSG) vom 17. März 2015, wonach Leistungen durch ehrenamtliche und freie Mitarbeiter, die nicht die Voraussetzungen des § 71 SGB XI erfüllen, nicht mit der Pflegekasse abgerechnet werden dürfen. Zum gleichen Personenkreis rechnet der Autor auch Zeitarbeitnehmer in der Pflege, obwohl das BSG diese in seinem Beschluss überhaupt nicht nennt. Insofern ist diese Aussage kritisch zu betrachten.

    Das SGB XI sieht in § 36 Absatz 1 Satz 1 vor, dass ambulante Pflegedienste ihre Leistungen nur mit angestellten Pflegekräften erbringen dürfen. „Im Kern ist zu klären, ob es sich bei den im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung eingesetzten Pflegekräfte um Angestellte im Sinne des Gesetzes handelt“, so Christian Baumann, Geschäftsführer der pluss Personalmanagement GmbH. „Dies ist im Ergebnis eindeutig zu bejahen. Der Einsatz von Zeitarbeitnehmern in der Pflege ist und bleibt ein effektives Instrument zur Sicherung des Personalbedarfs und damit zu erbringender Betreuungsleistungen. Die gesetzlichen Anforderungen und damit die Voraussetzungen für eine Abrechnung mit der Pflegekasse werden erfüllt.“

    Baumann sieht folgendes Kriterium als entscheidend: Im Gegensatz zu ehrenamtlichen und freiberuflichen wie auch im Rahmen von Werkverträgen tätigen Mitarbeitern unterliegen Zeitarbeitnehmer den fachlichen Weisungen der entleihenden Einrichtung und führen damit ihre Tätigkeiten unter ständiger Verantwortung einer dort angestellten, ausgebildeten Pflegefachkraft aus. Zeitarbeitnehmer sind unstrittig in vollem Umfang in den Betrieb eingegliedert und unterstehen fachlicher Kontrolle und Aufsicht. Gesetzesziele und -zwecke hinsichtlich einer qualitätsvollen Pflegeleistung werden damit erfüllt, ein Verstoß gegen § 71 SGB XI ist nicht zu erkennen.


    Im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung tätige Pflegekräfte unterliegen den Weisungen des einsetzenden Betriebs, sind damit in vollem Umfang eingebunden und im Sinne des SGB XI § 36 als Angestellte zu betrachten.


    Bezüglich Qualität und aktuellem Wissensstand eingesetzter Pflegekräfte möchte Christian Baumann in diesem Zusammenhang eines nicht unerwähnt lassen: „Die vielfältigen Anforderungen an die Berufe im Gesundheitswesen sind hoch und werden noch zunehmen. Um hier gerüstet zu sein und Kundenanforderungen optimal zu erfüllen, möchten wir als Personalspezialist für Medizin und Pflege auch im Bereich Mitarbeiterqualifizierung immer einen Schritt voraus sein und haben bereits vor Jahren das Kompetenz-Centrum Care People institutionalisiert.“

    Auf dem Programm des Qualifizierungszentrums stehen individuelle Fortbildungen für pluss-Mitarbeiter, die wissenschaftliche Innovationen mit Praxisnähe eng verzahnen. Dies schafft eine hohe Fachkompetenz, die nachhaltig der Qualität der Betreuungsleistungen dient, aber auch die berufliche und persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter fördert.

    Pflege Quo vadis – Analyse und Perspektive -
    Der Pflegeberuf ist im Umbruch

    Resümee eines Vortrags für Fach- und Führungskräfte vom 7. April 2016 in Braunschweig

    Bis zum Jahr 2060 werden 4,7 Millionen Menschen in der Bundesrepublik pflegebedürftig sein. Doch schon heute fehlt qualifiziertes Pflegepersonal. Vor dem Eindruck dieser Problematik hatten die pluss Care People Niederlassungen Braunschweig und Magdeburg rund 70 Fach- und Führungskräfte aus der Region zu einem Kolloquium ins Steigenberger Parkhotel eingeladen.

    „Die Pflege ist um Umbruch. Schon in 25 Jahren wird sich der Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften von heute 673.000 auf 1,5 Millionen mehr als verdoppelt haben“, umriss Christian Baumann, iGZ-Landesbeauftragter Hamburg und Geschäftsführer der pluss Personalmanagement GmbH die Situation.

    Als hochkarätigen Gastreferenten der Veranstaltung konnte pluss Care People Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, gewinnen.

    Ausgehend von den Forderungen des Pflegerats nach einer Reform und Finanzierung der Pflegebildung mit einhergehender Akademisierung sowie vor allem einem eigenen Berufsgesetz resümierte Westerfellhaus: „Insbesondere beim Berufsgesetz sind wir auf einem guten Weg.“ Die anvisierte 3-jährige Generalistische Ausbildung sei „gut und richtig“. Man habe eine Definition vorbehaltener Tätigkeiten für die zukünftigen Pflegefachfrauen/ Fachmänner ebenso festgezurrt wie die Möglichkeit einer akademischen Qualifizierung.

    Offen seien allerdings noch Fragen wie die Inhalte der Ausbildungs- und Prüfungsordnung, der Organisation, der Lehrergewinnung und - last but not least - zur Finanzierung. Dennoch sei man im Zeitplan und auf dem richtigen Weg. „Wir wissen halt noch nicht, ob die ersten Ausbildungen nach dem Berufsgesetz Pflege am 1.1.2018 oder 2019 beginnen.“

    Ein Abend, der rund um das Thema Pflege interessante Fragestellungen und Diskussionen aufgeworfen hat. Die Teilnehmer vertieften das Gehörte in fachlichen Gesprächen beim warm-kalten Buffet. Sandra Zielinski (geb. Fieback), Bereichsleiterin Braunschweig Care People: „Ich freue mich über die tolle Resonanz der Veranstaltung, die viele Fach- und Führungskräfte aus dem Berufsfeld Pflege zusammengeführt hat.“