iGZ-Mitglieder sprechen Christian Baumann erneut ihr Vertrauen aus

Als der mitgliederstärkste Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche vertritt der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) die Interessen von rund 3.700 Mitgliedsunternehmen bundesweit.

Die überwiegend klein und mittelständisch aufgestellten Mitgliedsunternehmen wenden den iGZ-DGB-Tarifvertrag für die Zeitarbeitsbranche an und verfolgen einen Ethik-Kodex, der sanktionsbewehrt von einer unabhängigen Kontakt- und Schlichtungsstelle überwacht wird. Unter den Leitwerten Fairness, Zuverlässigkeit, Respekt, Vertrauen und Seriosität beinhaltet der Kodex Verhaltensregeln als Arbeitgeber, als Auftragnehmer, im Wettbewerb mit anderen Zeitarbeitsfirmen und im Verhältnis zu Sozialpartnern, Behörden und der Öffentlichkeit.

In einer coronabedingt erstmalig digitalen Mitgliederversammlung fand am 17.09.2020 unter anderem die Wahl des neuen iGZ-Bundesvorstandes statt. Aufgerufen, online ihr Votum abzugeben, sprachen die 170 Teilnehmer Christian Baumann erneut ihr Vertrauen aus und bestätigten ihn als Bundesvorsitzenden des iGZ für die kommenden drei Jahre.



In weiteren Wahlgängen wurden Sven Kramer und Manuela Schwarz in ihren Ämtern als stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende wiedergewählt. Als Beisitzer fungieren in der nächsten Periode Irene Schubert, Martin Liebert, Dr. Timm Eifler und Ulrike Schwarzer für die jeweiligen Ressorts, als Kassenprüfer Dirk Wiesner und Jaroslaw Kral.

Zum Auftakt der Veranstaltung ließ Christian Baumann in seinem Rechenschaftsbericht als Bundesvorsitzender Geleistetes Revue passieren. Er betonte, dass im iGZ ein „unfassbar gutes Fundament, um professionelle Verbandsarbeit zu leisten“ existiere. Dennoch stehe die Zeitarbeit nicht da, wo sie eigentlich stehen sollte: „Teilweise haben wir die gesteckten Ziele übertroffen, teils aber auch nicht erreicht.“ So habe der Vorstand 2017 unter der Überschrift „Wählen, nutzen, wertschätzen“ eine Vision entwickelt, die etwa die Arbeit mit den Sozialpartnern mittlerweile auf ein wesentlich besseres Niveau gehoben habe. „Wir müssen den Mehrwert der Branche für alle darstellen, denn wir sind hochprofessionelle Player am Markt. Wir wollen die Branche aktiv gestalten und weiterentwickeln“, so seine Richtungsvorgabe.

Der 38-jährige setzt seine Visionen im eigenen Unternehmen agil um. „Die Förderung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Bestandteil des Unternehmens-Leitbildes und fest in die Prozesse integriert. Zu unseren Zielen gehört eine erfüllende Arbeitswelt für alle Beteiligten, beinhaltend ein gerechtes, ehrliches und gutes Arbeitsklima, sichere Arbeitsplätze, eine angemessene und leistungsgerechte Vergütung sowie eine Ausgestaltung, die den Anforderungen von morgen strategisch, technisch und organisatorisch Rechnung trägt.“

Christian Baumann ist Geschäftsführer der an mehr als 35 Standorten in Deutschland agierenden pluss Personalmanagement GmbH, die sich mit den Dienstleistungen Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung und HR-Beratung auf den Mitarbeiterbedarf in den Branchen Bildung und Soziales, Handwerk, Industrie, Office sowie Medizin und Pflege spezialisiert hat.

Seit Juni 2014 engagiert sich Christian Baumann als iGZ-Landesbeauftragter für Hamburg, seit März 2015 nimmt er Aufgaben in der iGZ-Tarifkommission wahr und seit April 2016 im Bundesvorstand des iGZ. Außerdem ist er ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Hamburg. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler und Diplompädagoge arbeitete zunächst als selbstständiger Coach. Von 2001 bis 2007 war er Offizier der Luftwaffe bei der Bundeswehr und danach bis Mitte 2009 Account Manager bei der Manpower Personaldienstleistungen GmbH & Co.KG.